Orte Spiritueller Kraft

Taize - Vezelay - Chartres - eine Pilgerreise

3.-14.10.2017



«wieviel unheil auch sei in der welt
das dasein des heiligen heilt.
karl kerenyi»
Spiritualität ist Kraft, ist Energie, ist Begegnung mit dem Heiligen, mit der Fülle des Lebens. Drei besondere Orte in Europa haben mich mit verschiedenen Aspekten von Spiritualität in Berührung gebracht:
- Taize mit Stille und Gesang
- Vezelay mit seiner Orientierung am Licht und der Gestalt der Maria Magdalena.
- Chartres mit den eindrucksvollen Schätzen europäischer
Weisheit und Symbolik.

Alle drei Orte sind christliche Pilgerstätten - und gleichzeitig reicht ihre Ausstrahlung über Religion weit hinaus. Es sind Orte, an denen wir als Pilger - welcher Weltanschauung auch immer - die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Spirit und Stofflichkeit erspüren können.


Taize
Unsere Busreise führt uns zuerst von Köln aus für zwei Tage nach Taize. Wir übernachten in einer Pilgerherberge der mittelalterlichen Kleinstadt Cluny.

Einfachheit, Freude und Barmherzigkeit. Das sind die drei Leitbegriffe aus der Bergpredigt, an denen Frère Roger, der Gründer von Taizé, sein Leben und das der ökumenischen Bruderschaft ausgerichtet hat. Die ersten Brüder von Taizé betrieben Landwirtschaft, sie kümmerten sich um Flüchtlinge, um Kriegsgefangene, nahmen Waisenkinder auf.
Diese Kommunität lebt eine Utopie: die Hoffnung, dass Jesu Vorbild den Weg zu einem wahren Miteinander, zu einem reicheren Leben für alle, weisen könnte. Taizé ist das wichtigste Pilgerziel für jugendliche Christen in Europa. So pilgern jedes Jahr 100.000 und mehr Jugendliche zu diesem Hügel in Burgund mit der riesigen Betonkirche. Taizé ist ein Ort der Gemeinschaft, der aufrichtigen Begegnung, des stillen Gebetes ohne Worte und des meditativem Gesanges.
Wir nehmen zwei Tage an den Gottesdiensten teil, geniessen die wundervolle Landschaft des Burgund, und die kulinarischen Köstlichkeiten.







Frere Roger - der Gründer von Taize





Vezelay
Wer sich Vézelay, einem der schönsten Dörfer Frankreichs nähert, erblickt sie schon von Weiten: Sainte Marie Madeleine, Weltkulturerbe und eine der wichtigsten Pilgerstätten des Mittelalters, thront hoch oben auf einem Hügel. Sie zieht alljährlich viele Tausend Besucher in ihren Bann. Über dem Portal der klang-vollen Vorhalle heißt eine beeindruckende Christusfigur mit weit ausgebreiteten Armen die Menschen willkommen. Im Inneren der Kirche angelangt, wird man von der einzigartigen Atmosphäre ergriffen, die durch den Gegensatz zwischen dem dunklen, trutzigen romanischen Langschiff und dem jüngeren, hellen Chor der Gotik entsteht. Neben der faszinierenden Lichtstimmung sind es vor allem die kunstfertigen Kapitelle, die Vézelay berühmt machten. Mehr als Hundert Kapitelle des Hauptschiffs erzählen biblische Geschichten und bilden Gleichnisse ab, die das Gute und das Böse in der Welt zum Inhalt haben.
Hauptkirche des christlichen Magdalenenkults in Frankreich ist diese Basilika Maria Magdalena , oder «der göttlichen Schönheit» geweiht.

Magdalena ist unter sieben Namen bekannt:
Die sehr Schöne - Die Brennende - Die sehr Schweigsame - Die Zerrissene - Die Verzaubernde - Die Einsame - Die Geheimnisvolle. Mit der Maria Magdalena Basilika haben die romanischen Baumeister dem Wort des Evangelisten Johannes „Das Licht scheint in der Finsternis“ leibhaftige Gestalt verliehen. Zur Sommersonnenwende öffnet sich hinter der Täufergestalt am Türpfeiler ein Lichtweg am Boden des Mittelschiffs. Zu den Tag- und Nachtgleichen im Frühling und Herbst wandert das Licht die Säulen und Kapitelle der Seitenschiffe entlang. Dieser auf- und absteigende Lichtraum lässt uns an der lebendigen Vermählung von Licht und Stoff teilhaben.


Wir gehen in den zwei Tagen, in denen wir in Vezelay in der Kloster-Herberge direkt neben der Basilika wohnen, der Frage nach, wie das Bild von der Weiblichkeit des Göttlichen, das Johannisevangelium und die Lichtsymbolik zusammengehören.

Chartres!
Königin der Kathedralen, geistiges Erbe der Schule von Chartres und der antiken Mysterien - hier durchdringen sich Kunst, Wissenschaft und Religion. Sie ist die älteste Kirche Frankreichs, eine der ehrwürdigsten der Christenheit, eine Kirche der Geburt, die die Menschwerdung Christi und Erhöhung des Menschen in und durch Maria bezeugt.
Ursprünglich megalithischer Tempel und Druidenheiligtum, wird dort schon in keltischer Zeit eine Muttergottheit verehrt, eine Virgo Paritura (gebärende Jungfrau). Ausgezeichnet durch zwei Schwarze Madonnen und ein begehbares Labyrinth ist sie einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Verehrung der kosmischen Mutter, Sophia. Die Kathedrale steht auf einem sehr kraftvollen geomantischen Heilungsplatz und wie in vorchristlichen Zeiten kommen Menschen, um dort Heilung an Körper, Geist und Seele zu erfahren.
Es ist uns gelungen (!) noch einmal Wolfgang Larcher, dem weisen Kenner der Kathedrale für uns zu gewinnen. Vielleicht das letzte Mal (er reduziert sein Arbeitspensum) haben wir in den sechs Tagen in Chartres die Chance mit ihm den Bau von der Tiefe bis in die Höhe zu erforschen. Das ist ein grosses Geschenk, das er uns macht. Wer schon einmal mit uns bei seinen Führungen dabei war, weiss, wovon wir reden.

Während wir die Kathedrale erforschen - wohnen wir in einem kleinen Hotel nahebei.
Am Ende der Zeit holt uns unser kleiner Reisebus wieder ab und bringt uns sicher zurück nach Köln, wo sich unsere Pilgerwege wieder trennen.





Seminarpreis:
- Seminarpreis: 1900 Euro
- Anzahlung: 200 Euro
Wenn du diese wirklich einmalige besondere Pilgerreise mitmachen willst, brauchen wir aufgrund der besonderen Verträge die diese Reise ermöglichen deine Anmeldung so schnell wie möglich. Gib uns Bescheid, dass du mitwillst und überweise uns eine Voranzahlung bis spätestens zum
15. Januar 2017. Diese Anzahlung auf den Seminarpreis ist gleichzeitig Storno bei Rücktritt!


Enthaltene Leistungen:
- Organisation durch das Reisebüro Gaeltacht
- die Busreise mit mit unserem bewährten Partner
«Busreisen Gindal» von Köln nach Taize, Vezelay,
Chartres und zurück.
- alle Übernachtungen mit Frühstück
- alle Eintrittsgebühren, Honorare für Herrn Larcher und uns

Nicht enthaltene Leistungen:
- Tagesverpflegung und Abendmahlzeiten




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